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Wir
leben in Zwiebelschichten von Systemen:
Systeme
umgeben uns wie Zwiebelschichten - wir sind
immer Teil von Systemen, z.B. als Kollege im
Team, als Unternehmer im Markt, als Kinder oder
Eltern. Wir gehören dazu. Wir erfüllen darin
eine Funktion, und das Ganze erfüllt eine Funktion
für uns. Auch innerlich sind wir organisiert
und können Systeme (Organe, Gefühle) erkennen.
Zu manchen Systemen gehören wir durch zeitliche
Faktoren (z.B. als Besucher einer Veranstaltung)
oder durch örtliche Einflüsse (als Bewohner
einer Stadt), durch gemeinsame Ziele (Bürgerinitiative)
oder durch Interessen (Sportverein). Diese Einbettung
in unterschiedliche Zusammenhänge ist weitgehend
unbewusst.
Wenn
Systeme uns im Weg stehen:
Manchmal
stößt unser persönliches oder berufliches Bestreben
auf unsichtbare Blockaden und Hindernisse. Eine
bewusste Absicht scheint von einer unbewussten
Dynamik verhindert zu werden. Diese unbewusste
Dynamik wurzelt oft in unserem Platz und in
unserer Rolle in unseren unsichtbaren Beziehungsnetzen,
in unseren Systemen.
Aufstellen
heißt: bewusst machen von Beziehungen
Systemaufstellungen
sind eine bewährte Methode, Zusammenhänge und
Wirkungen in Systemen sichtbar zu machen und
problematische Verflechtungen und Rollen zu
erkennen.
Stellvertreter
(meistens Menschen) für ausgewählte Systemelemente
werden im Raum zueinander in Beziehung gestellt.
Ein lebendes inneres Bild wird sichtbar, das
beobachtet, befragt und bewegt werden kann.
Was
bringen Systemaufstellungen?
...maximalen Erkenntnisgewinn in kürzester Zeit
über komplexe Zusammenhänge des Erlebens und
Handelns;
...wertvolle Impulse und Lösungsansätze
durch neuen Zugang zu (oft nur vermeintlichen)
Hindernissen und zu unbekannten Ressourcen;
...die
Teilnahme an Aufstellungen schult wie nebenbei
Fähigkeiten wie Intuition, Körperwahrnehmung,
authentische Kommunikation und gelassenen Umgang
mit allen, auch schwierigen, Gefühlen.
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